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Dürre & Wasser

Aus einem Gespräch darüber, wie wir die derzeit anhaltende Dürre ändern könnten und zukünftige Dürren vermeiden:

Ganz einfache Sache: Wir müssen einfach aufhören, Fleisch zu fressen. Ein Kilogramm Rindfleisch verbraucht 15000 Liter Wasser.

https://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelles_Wasser

Unsere ganze Trockenheit ist hausgemacht. Jetzt werden wir die Suppe auslöffeln müssen, die wir uns eingebrockt haben.

Die Bauern bewirtschaften riesige Felder. Wofür? Hauptsächlich Tierfutter. Sie zergrubben das Land, die natürliche Humusschicht kann sich gar nicht mehr aufbauen. Dabei hat es Masanobu Fukuoka in Japan schon vor über 40 Jahren vorgelebt, wie man den Boden bewirtschaften kann, ohne ihn umzugraben.

Auf 2000 m² kann man das Futter anbauen, um zwei Schweine ein Jahr lang zu füttern.

Man stelle sich vor, wie viel Obst und Gemüse man auf 2000 m² für alle hungernden Menschen anbauen könnte.

Welthunger: Könnte morgen schon nicht mehr existieren. Aber wir sind dabei, den Ast abzusägen, auf dem wir sitzen. Wir sind dabei, die Erde aufzuessen, auf der wir stehen. Und so, wie Kinder den Eltern auf der Nase herumtanzen ist es dann nicht weiter verwunderlich, wenn es dann auch mal klatscht. Und zwar keinen Beifall. Es ist einfach eine Züchtigung von uns und unserem Größenwahn; eine saftige Ohrfeige, die die Menschheit gerade bekommt. Lasst uns sie in Demut annehmen und daraus positiv und konstruktiv gemeinsam in die Zukunft planen. Vielleicht lernen wir ja daraus.

Passend dazu fand ich gerade eine Bibelstelle, die mich sehr zum Nachdenken anregt.

Jeremia 12,4

und noch etwas zur biblischen Begrifferklärung zum Stichwort Dürre: Bibelwissenschaft.de / Lexikon: Dürre

Die Bibel ist an etlichen Stellen wie eine Anleitung zu einem glücklichen Leben.

Klappt etwas nicht? Passt es nicht, klemmt und quietscht dein Leben? Lies die Anleitung.

Geschrieben am 25. April 2020 um 12:51 Uhr.

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